von Werner Grundkötter

zwift01

Sportler wollen immer wissen wer der Beste ist! Darum gibt es Schachturniere, darum werden im Fußball Tore geschossen, und darum gibt es Radrennen. Dabei sind die Vereinsmeisterschaften sicher nicht die Olympischen Spiele, aber letztlich doch eine schöne Sache zu gewinnen. Bei den üblichen Vereinsmeisterschaften weiß man in der Regel zwar nicht unbedingt wer gewinnt, das Podium kann man aber schon recht sicher Voraussagen.

In der virtuellen Welt sieht das anders aus: Das übliche Problem vieler Radsportler - das Körpergewicht passt nur bedingt zu erbrachter Leistung - lässt sich hier durch einen Mausklick leicht lösen. Wenn man als Bezugsgröße die FTP wählt, kann man durch Anpassung der Körpergewichte Chancengleichheit erreichen. Und so wird ein Schuh draus, die Zwift-Vereinsmeisterschaft kann jeder gewinnen!

Wir zogen aus genau das zu tun, die Zwift-Vereinsmeisterschaft. In Vorrennen konnten sich alle an das Format gewöhnen und durch kleinere Korrekturen - Sieger bekommen mehr Gewicht, der Letzte weniger - herrschte echte Chancengleichheit. In den Vorrennen hat sich gezeigt, dass dieses Format funktioniert, die Siegerliste ist bunt. Als Strecke haben wir uns für zwei Runden auf dem “2019 UCI WORLDS HARROGATE CIRCUIT” entschieden, eine wellige Strecke ohne schwere Anstiege, bei der es aber dauernd hoch und runter geht. Fair! Nach 5 neutralisierten Minuten erfolgte der Start, das Tempo war sofort hoch. Erste Attacke von Esther, aber es war noch zu früh. Am ersten längeren Anstieg legte Benjamin ein irres Tempo vor. Leider hat sich gezeigt, dass bei ihm die Änderung des Körpergewichts nicht vollständig in der virtuellen Welt angekommen ist und er hat fair vor dem Ziel das Podium passieren lassen. Schade, es sieht so aus als wenn er gut trainiert hat. Im Laufe des Rennens konnte sich eine Dreiergruppe absetzen, Esther, Michael K. und ich. Mir ist es ein paarmal gelungen durch einen hohen Aufwand die ruppigen Attacken der beiden zu egalisieren, und so konnten wir den Vorsprung auf unsere Verfolger um Dario, Dirk und Jan ausbauen. Kurz vor dem Ziel wurde ich dann von den beiden absolut humorlos abgestellt und es gab schnell eine Lücke von mehr als 10 Sekunden, die ich nicht mehr schließen konnte. Esther hat sich dann den Sieg mit einem brutalen Sprint geholt. Der Rest kam dann in dieser Reihenfolge rein:

  1. Esther
  2. Michael K.
  3. Werni
  4. Benjamin
  5. Jan
  6. Dirk G.
  7. Dario
  8. Susan
  9. Manuela
  10. Dirk R. (mit technischen Problemen)

Ich denke das kann man wiederholen…

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